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Tradition

Die Kreisbaugenossenschaft blickt auf eine 85-jährige Tradition zurück. Sie wurde im August 1935 als ein gemeinnütziges Unternehmen gegründet und mit der Maßgabe anerkannt, dass ihr Einzugsbereich im Einvernehmen mit der Oberndorfer Wohnungsbau GmbH, der Schramberger Wohnungsbau GmbH und der Schwenninger Wohnungsbau AG geregelt wird. Sie konnte deshalb von Anfang an schwerpunktmäßig nur im Raum Rottweil mit den umliegenden Gemeinden und anfangs der 50er Jahre auch noch in Oberndorf a.N. tätig werden.

Als erstes größeres Projekt entstand Ende der 30er Jahre die Siedlung Auf der Brücke in Rottweil. Die Mitgliederzahl stieg bis 1939 auf 102 an. Während des 2. Weltkriegs und danach bis zur Währungsreform 1948 ruhte jede Bautätigkeit. In der folgenden Aufbruchstimmung konnte sich die Kreisbaugenossenschaft als damals noch gemeinnütziges Unternehmen bei der Errichtung zahlreicher Bauten bewähren. Mit Hilfe der von Bund und Land aufgestellten Förderprogramme für den sozialen Wohnungsbau war der Weg frei für den Bau von Eigenheimen und Mietwohnungen.

In den achtziger Jahren verlangsamte sich die Bautätigkeit als Folge der eingetretenen Sättigung des Wohnungsbedarfs. Seit dieser Zeit liegt der Schwerpunkt der Wohnungspolitik der Kreisbau-genossenschaft in der Pflege und Unterhaltung des Wohnungsbestands. Dennoch wurde der Neubau von Mietwohnungen nicht gänzlich außer Acht gelassen, wie das zuletzt 2008 erstellte Wohngebäude an der Lindenstraße zeigt.

Mit dem Wegfall der Gemeinnützigkeit Ende 1989 entfielen die mit dem Gesetz verbundenen Einschränkungen der Geschäftstätigkeit. Die Kreisbaugenossenschaft blieb trotzdem dem genossenschaftlichen Gedanken verbunden und optierte zu einer reinen Vermietungsgenossenschaft.

Heute zählt die Kreisbaugenossenschaft 520 Mitglieder. Sie deckt mit ihren 370 Wohnungen in den Städten Rottweil und Oberndorf a.N. sowie in den Gemeinden Deißlingen, Dunningen und Zimmern o.R. einen wichtigen Marktanteil ab, von dem nicht nur einkommensschwächere Mieter profitieren.